Elio Irmão

«SOY UN ESCRITOR QUE DESAFÍA CUALQUIER SILENCIO, DISIMULO

O MORDAZA; Y CREO QUE DETRÁS DE CADA HISTORIA, POR INSIGNIFICANTE QUE PAREZCA, SE ESCONDE ALGO QUE DEBE SER CONTADO»

«SOY UN ESCRITOR QUE DESAFÍA CUALQUIER SILENCIO, DISIMULO

O MORDAZA; Y CREO QUE DETRÁS DE CADA HISTORIA, POR INSIGNIFICANTE QUE PAREZCA, SE ESCONDE ALGO QUE DEBE SER CONTADO»

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Als der Schriftsteller Carlo Camuzzo beschließt, Florenz zu verlassen, um in
Bardolino (Gardasee) Urlaub zu machen, ahnt er nicht, dass das schmerzliche
Geheimnis, das sein Gewissen seit Jahren quält, endlich seiner Frau bekannt
werden wird.
Was er sich jedoch nicht vorstellen konnte, war, dass seine Befürchtung –
nämlich die beunruhigende Möglichkeit, dass seine Frau ihn verlassen würde,
sobald sie herausfindet, was er so lange vor ihr verheimlicht hatte – niemals
Wirklichkeit werden würde.
Die blinden kulturellen Vorurteile herausfordernd, die sie dazu hätten verleiten
können, den Schriftsteller mit strengen Maßstäben der Gerechtigkeit zu
verurteilen, zeigt Arezia ihm eine neue, überraschende und visionäre Regel der
Verhaltensvergeltung: Mitgefühl.

Ein Werk, in dem die scheinbar antagonistischen Begriffe «Gerechtigkeit» und
«Mitgefühl» auf einzigartige Weise und mit der nötigen Leichtigkeit, ja manchmal
sogar mit Humor, den ernsthaftesten Themen gegenübergestellt werden, die
zur Debatte stehen; die über ihre rechtliche oder religiöse Konnotation hinaus
versuchen, ihren eigenen – oder einen angemesseneren – Platz in unserer Welt
zu finden, mit dem Ziel, der Natur und den ureigenen Bedürfnissen des
Menschen zu dienen, sowohl an sich als auch als integraler Bestandteil der
Gesellschaft.

ELIO IRMÃO (Granada, 1967). Romanautor und Dramaturg.

Vor diesem Stück hat er bereits die Romane veröffentlicht:

«Hoy, no sé mañana»(2018) und Mafarrico(2020).